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GAIMH - Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit

Die GAIMH setzt sich ein für die Förderung seelischer Gesundheit in der frühen Kindheit sowie für die Vermeidung und Früherkennung von Fehlentwicklungen.

| Wien

Was brauchen „Wunschkinder“? Kompetente Beratung und Begleitung für Familien nach medizinisch assistierter Reproduktion

Am Beginn des 21. Jahrhunderts kommen assistierte Reproduktionstechnologien (ART) in den deutschsprachigen Ländern bei ca. 2 % aller Neugeborenen mit steigender Tendenz zum Einsatz. Mit dieser besonderen Form der Zeugung sind psychische Herausforderungen für alle Beteiligten verbunden, die bereits aus anderen Kontexten bekannt sind, wie beispielsweise in Patchwork- oder Adoptivfamilien. Diese bewussten und unbewussten Dynamiken, die es anzuerkennen, zu verstehen und zu integrieren gilt, verdichten sich bei allen Formen assistierter Reproduktion. Ihr unreflektierter Einsatz stellt eine Risikokonstellation für die Eltern-Kind-Beziehungen dar. ProfessionistInnen aller Berufsgruppen im Kinder- und Jugendbereich können durch Information und Aufklärung zum Wohl der betroffenen Kinder wirksam sein.

Im Seminar erfolgt eine Einführung in die Thematik und ihre aktuellen Entwicklungen. Danach werden die Psychodynamik des unerfüllten Kinderwunsches und die Bedeutung der Öffnung des Zeugungsprozesses um bedeutsame Andere für alle Beteiligten dargestellt. Die Notwendigkeit ein familiäres Narrativ bezüglich der Herkunft des Kindes zu entwickeln, diesbezügliche Unterstützungsmöglichkeiten und die Belastungen durch Familiengeheimnisse werden erarbeitet. Der theoretische Input wird durch die Auseinandersetzung mit realistischen elterlichen Erwartungen an das „Wunschkind“ auf Basis des Konzepts des imaginären Kindes abgeschlossen. Filmausschnitte, Kinderbücher, Praxisbeispiele und die Möglichkeit, Fallbeispiele der TeilnehmerInnen zu diskutieren, spannen den Bogen zur Praxis.

Dr. Karin J. Lebersorger, Klinische- und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin (WPV; IPA) und Supervisorin. Standortleiterin Institut 21 des Instituts für Erziehungshilfe Wien, Mitarbeiterin der Down-Syndrom Ambulanz des Krankenhauses Rudolfstiftung, freie Praxis, nominiertes Mitglied der Arbeitsgruppe „Qualitätssicherung frühe Kindheit“ der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit.

Lektorin an der Wiener Psychoanalytischen Akademie, der FH Campus Wien, Studiengänge Soziale Arbeit und Logopädie-Phoniatrie-Audiologie. Publikationen zu den Themen Entwicklungspsychologie, Erziehung, Psychoanalyse, Psychotherapie, Reproduktionsmedizin, Behinderung, Down Syndrom. Mitautorin der “Stellungnahme der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit zum Änderungsentwurf des Fortpflanzungsmedizinrechts-Änderungsgesetzes (FMedRÄG 2015)“

Informationen unter www.bifef.at

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